Geh vom Gas! Gas sparen mit unseren Tipps.
Gas sparen bedeutet Geld sparen! Nur wie geht das am besten? Mit unseren Tipps ganz einfach. Let's go!
Es sind die kleinen Dinge, die Großes bewirken können. Das gilt auch fürs Gas sparen. Richtig heizen, sinnvoll lüften, sparsam Warmwasser verbrauchen oder direkt eine energetische Sanierung planen: Dein Geldbeutel freut sich. Wir teilen die besten Tipps zum Gas sparen und wie du die Kosten für deine Gasheizung senken kannst. Mach mit, sei smart!
| Lesezeit: 0 Minuten

Das erwartet dich hier:
- Richtig heizen: Die optimale Raumtemperatur.
- Die besten Tipps zum Gas sparen beim Heizen.
- Richtig lüften: Die Jahreszeit entscheidet!
- Heizkörper entlüften: Wann es sich lohnt.
- Gastherme optimieren: Sparen per Klick.
- Gas sparen beim Warmwasser.
- Gasverbrauch beim Kochen reduzieren.
- So hängen Strom und Gas zusammen.
- Haus sanieren und Heizkosten sparen.
- Wie du als Mieter:in Gas sparen kannst.
- Gasverbrauch berechnen: So geht's.
- Fazit: Gasverbrauch senken lohnt sich!
Richtig heizen: Die optimale Raumtemperatur.
Am sparsamsten heizt du, wenn du die Raumtemperatur an den Nutzungszweck deiner Zimmer anpasst. Heißt: Räume, in denen du dich tagsüber häufig aufhältst, dürfen etwas wärmer sein. Also beispielsweise im Wohnbereich oder im Büro. In weniger genutzten Räumen kann die Temperatur dagegen niedriger eingestellt werden. Dabei gilt: Jedes Grad weniger spart satte 6 % Heizkosten.
Wichtig: Räume komplett auskühlen zu lassen, ist keine gute Lösung. Kalte Wände erhöhen das Risiko für Schimmel und beim Wiederaufheizen wird unnötig viel Energie verbraucht. Eine gleichmäßige, angepasste Grundtemperatur ist daher effizienter. Damit keine Feuchtigkeit an den Wänden kondensiert, sollte keiner deiner Räume dauerhaft unter 16 °C fallen. Am Heizkörperthermostat entspricht Stufe 3 ungefähr 20 °C. Jede Stufe weniger senkt die Temperatur um etwa 4 °C.
Wo du die Wärme aber definitiv reduzieren kannst, sind die Schlafräume. Das tut übrigens auch deiner Schlafhygiene und deinem Wohlbefinden gut. Wichtig: Denk abends daran, die Heizungen in den Wohnräumen herunterzuregeln, wenn sie nicht genutzt werden. Und überhaupt: Je geschickter du Energien kombinierst, desto günstiger wird es für dich. Auch beim Heizen mit Strom ist Sparen natürlich möglich.
Die besten Tipps zum Gas sparen beim Heizen.
5. Heizkörper warm einpacken.
Isolierfolie hinter den Heizkörpern & -rohren hilft die Wärme im Raum zu halten. Isolierfolie gibt's schon für wenige Euro im Baumarkt.
Richtig lüften: Die Jahreszeit entscheidet!
Am effektivsten ist das Stoßlüften: Dabei öffnest du das Fenster mehrmals täglich weit, statt es dauerhaft zu kippen. Die verbrauchte Luft wird schnell durch frische ersetzt, die Luftfeuchtigkeit sinkt und Schadstoffe werden abtransportiert. Frischer riechen tut’s auch direkt, oder? Merke: Stoßlüften ist wichtig und immer besser als ein dauerhaft gekipptes Fenster. Gerade in den kalten Monaten geht durch dauerhaft gekippte Fenster viel Wärme verloren und das Mauerwerk kühlt aus. Noch effektiver ist Querlüften: Öffne dafür gegenüberliegende Fenster gleichzeitig.
Denk dran, beim Lüften die Heizkörper abzudrehen und achte bei deiner Lüftungsroutine außerdem auf die Jahreszeit. Allgemein kannst du dir merken: Je wärmer, desto seltener, dafür aber länger solltest du lüften. Ganz genau bedeutet das: Lüfte im Sommer jeweils 25 Minuten morgens und abends und im Frühling oder Herbst drei bis vier Mal am Tag jeweils 10 bis 15 Minuten. Im Winter darf es deutlich kürzer sein: Drei Mal am Tag etwa drei bis fünf Minuten reichen aus.
Heizkörper entlüften: Wann es sich lohnt.
Vielleicht kennst du das: Die Heizung gluckert oder wird nicht richtig warm. Dann kann es helfen, den Heizkörper zu entlüften, damit eingeschlossene Luft entweicht und das Heizwasser wieder ungehindert zirkulieren kann.
Manuelles Entlüften ist jedoch nicht immer notwendig. Manche Heizungsanlagen verfügen bereits über eine automatische Entlüftung. Diese erkennst du daran, dass am Heizkörper kein klassisches Entlüftungsventil vorhanden ist.
Wenn die Heizung nach dem Entlüften weiterhin nicht richtig warm wird oder Unsicherheit besteht, ist es sinnvoll, einen Fachbetrieb oder die Hausverwaltung zu kontaktieren.

So einfach geht das manuelle Entlüften.
Gastherme optimieren: Sparen per Klick.
Egal ob im Wohneigentum oder in der Mietwohnung im Mehrfamilienhaus: Meistens hast du Zugriff auf deine Gastherme und kannst diese flexibel einstellen, um sie auf deine Bedürfnisse zu optimieren und Kosten zu sparen. Worauf du dabei achten kannst? Bitteschön:
Stell die Heizzeiten smart ein!
Check die Heizzeiten an der Gastherme und nutze Absenk- und Abschaltzeiten für Nacht und Tag, besonders wenn dein Haus schlecht gedämmt ist. So kannst du ordentlich Gas sparen.Check die Warmwassertemperatur!
Denn: 55 bis 60 °C reichen locker. So sparst du nicht nur Energie, sondern verhinderst auch die Bildung von Legionellen. So wollen wir das!Geh in den Sommermodus!
Klingt gut? Ist auch so, denn im Sommer kannst du deine Gastherme komfortabel auf Sommerbetrieb umstellen. Das schaltet sie komplett aus und verhindert, dass du unnötig Gas verbrauchst.Nutz Eco-Modus und Zeitschaltfunktionen!
Nachts immer heißes Wasser verfügbar und du brauchst es gar nicht? Dann check mal, ob deine Gastherme Eco-Modi oder Zeitschaltfunktionen anbietet.Plan einen jährlichen Check-up ein!
Jedes Jahr vor der Heizperiode solltest du deine Gastherme professionell überprüfen lassen. Eine gut gewartete Therme kann die Heizkosten um 5 bis 10 % senken. Die Wartungskosten können auf dich als Mieter:in umgelegt werden, wenn das im Mietvertrag vereinbart wurde.Lass einen hydraulischen Abgleich durchführen!
Sind deine Heizkörper gleichmäßig mit Heizwasser versorgt, vermeidet das unnötigen Gasverbrauch. Als Immobilienbesitzer:in kannst du dir für den Abgleich Zuschüsse bis zu 20 % der Kosten sichern, sowohl über die Bundesförderung für effiziente Gebäude als auch über die BAFA bei umfassenderen Heizungsoptimierungen.
Gas sparen beim Warmwasser.
Warmwasser effizienter nutzen.
Ein Sparduschkopf mit Durchlaufbegrenzer oder mit Perlstrahler spart Warmwasser. Der Durchlaufbegrenzer sorgt mit einem Ventil / Dichtung dafür, dass weniger Wasser durch den Hahn fließen kann. Einsparung: - 50 % Verbrauch! Der Perlstrahler nutzt hingegen Luft, die beigemischt wird, um den Wasserstrahl voller wirken zu lassen. Die Einsparung ist noch krasser: Bis zu 2/3 weniger Wasser.
Stichwort Bodenreinigung: Bei Reinigungsmitteln mit Alkohol kann warmes Wasser die Wirksamkeit verringern, da der Alkohol schneller verdunstet. Merke: Bei den meisten Allzweckreinigern fährst du mit kaltem Wasser besser. Und: Sparsamer! Übrigens ist auf der Verpackung vermerkt, wenn du warmes Wasser benutzen solltest.

Gasverbrauch beim Kochen reduzieren.
Wenn du einen Gasherd nutzt, verbrauchst du beim Kochen und Backen in der Küche ordentlich Gas. Doch mit ein paar einfachen Tricks kannst du deinen Gasverbrauch deutlich senken. Zum Beispiel: Koch doch mal mit Deckel – so bleibt die Wärme im Topf und dein Essen wird schneller fertig. Win-win! Achte außerdem darauf, einen Topf zu wählen, der zur Größe der Flamme passt: Die Flamme sollte nicht über den Topfboden hinausragen, sonst geht Wärme ungenutzt verloren. Verwende auch nur so viel Wasser, wie du wirklich brauchst. Ein Dampfgarer-Topf ist hier super praktisch und schont nebenbei dein Gemüse. Und beim Backen? Greif lieber zur Umluft-Funktion statt zu Ober- und Unterhitze: das spart Energie und verteilt die Wärme gleichmäßig. Deine Pommes werden sich freuen!
So hängen Strom und Gas zusammen.
Good to know: Strom und Gas sind enger miteinander verbunden, als du vielleicht denkst. In Deutschland wird weiterhin ein Teil des Stroms aus Erdgas erzeugt: 2025 waren es rund 60,6 Terawattstunden Strom, was etwa 14% der gesamten Stromproduktion entspricht. Das bedeutet: Wenn du Strom sparst, sparst du automatisch auch Gas. Eine ziemlich gute Sache, denn deinen Stromverbrauch kannst du im Alltag wirklich überall reduzieren – sei es durch sparsamere Elektrogeräte, voll beladene Geschirrspüler und Waschmaschinen oder allgemein mehr Achtsamkeit beim Einschalten von Licht und Co. Auch der Wechsel zu erneuerbaren Energien tut deinem Sparkonto gut. Und noch ein Tipp: Wenn du eigenen Solarstrom nutzt, kannst du damit sogar eine Wärmepumpe betreiben und so Gas beim Heizen ersetzen. Hier findest du weitere Tipps zum Strom sparen!
Haus sanieren und Heizkosten sparen.
Du wohnst im Eigenheim oder vermietest? Dann könnte sich der Gedanke an eine energetische Sanierung lohnen! Denn dank Wärmedämmung und Isolierung kannst du den Wärmeverlust in deinem Gebäude drastisch reduzieren. Das bedeutet übrigens nicht, dass du dein Haus komplett auf den Kopf stellen musst. Im Gegenteil: Schon kleine Veränderungen können eine große Wirkung erzielen!

Energieberatung für Wohngebäude. Das wird gefördert.
Gut zu wissen: Von Expert:innen durchgeführte Energieberatungen werden von der BAFA gefördert. Ziel der Beratung ist es, Eigentümer:innen, Mietende, Pächter:innen und Nießbrauchsberechtigte bei der sinnvollen Verbesserung der Energieeffizienz eines Wohngebäudes zu unterstützen – und damit auch Möglichkeiten zum Gassparen zu schaffen.
Wie du als Mieter:in Gas sparen kannst.
Fest steht: Nicht nur Eigenheimbesitzer:innen können beim Gasverbrauch einiges tun. Auch in einer Mietwohnung kannst du ordentlich Gas sparen, zum Beispiel durch regelmäßiges Ablesen, richtiges Heizen und einen Tarifvergleich. Diese Tipps helfen dir dabei:
Gasverbrauch berechnen: So geht's.
Wenn du deine Gaskosten senken willst.
Fazit: Gasverbrauch senken lohnt sich!
Wer Gas spart, senkt seine Heizkosten und verursacht weniger CO₂-Emissionen. Erdgas ist ein fossiler Brennstoff: Bei seiner Verbrennung wird CO₂ freigesetzt. Neben den reinen Verbrauchskosten schlägt sich daher auch die CO₂-Steuer aus den Gaspreis nieder. Ein bewusster Umgang mit der Heizenergie schont somit nicht nur deine Finanzen, sondern reduziert auch direkte Treibhausgasemissionen deines Haushalts.
Sowohl in der Mietwohnung als auch im Eigenheim lässt sich der Gasverbrauch mit gezielten Anpassungen im Alltag spürbar senken. Das funktioniert beispielsweise durch bedarfsgerechtes Heizen, stoßweises Lüften, das Freihalten von Heizkörpern oder eine niedrigere Wassertemperatur beim Duschen.
Indem du deinen Verbrauch reduzierst, hast du einen niedrigeren persönlichen CO₂-Fußabdruck und behältst gleichzeitig deine Energiekosten im Griff. Jeder eingesparte Kubikmeter Gas zählt.
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