Heizen

Wärmedämmung: So geht's richtig!

Mit Yello wird dir warm – ums Herz und um die Füße! Welche Dämmungen und Vorschriften gibt´s und wie viel Energie kannst du sparen? Lies weiter!

Die Temperaturen fallen und der Winter steht vor der Tür – lassen wir ihn genau da! Die Voraussetzung dafür: eine vernünftige Wärmedämmung, denn sonst kannst du heizen, so viel du willst, es wird einfach nicht richtig warm. Aber was macht eine gute Wärmedämmung eigentlich aus? Woran musst du dich halten? Und macht eine Dämmung wirklich so viel aus? Wir klären auf.

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Junge Frau sitzt auf dem Sofa und liest ein Buch mit einer Tasse in der Hand.

Kosten, Schutz und Effizienz: Die Vorteile der Wärmedämmung.

Klar, eine Wärmedämmung hält die Wärme im Haus. So weit so gut – das wissen wir! Doch eine fachgerecht ausgeführte Dämmung der Hausfassade hat noch viel mehr Vorteile. Bitteschön:

  1. Sparpotenzial.
    Mehr Wärme, weniger Heizen – klar! Die Wärmedämmung deiner Immobilie spart ordentlich Energiekosten ein!

  2. Keep it cool.
    Deine Immobilie hält nicht nur im Winter die Wärme drinnen, sondern hält sie auch im Sommer draußen. Das Ergebnis: kühlere Räume, weniger Schwitzen, besserer Schlaf!

  3. Wärmebrücken adé.
    Wärmebrücken, die nicht nur Schimmel und Feuchtschäden, sondern auch den Energieverlust deiner Immobilie begünstigen, werden verhindert. Perfekt – braucht nämlich niemand!

  4. Gefüllter Geldbeutel.
    Eine Wärmedämmung ist eine Investition in die Zukunft, denn niedrige Verbrauchswerte steigern den Wiederverkaufswert deiner Immobilie. Im Klartext bedeutet das: 22 % höhere Verkaufspreise im Vergleich zu schlechter isolierten Immobilien (Studie von Immobilienscout24). Krass!

  5. Weniger CO₂-Emissionen.
    Last but not least senkst du durch den verringerten Energiebedarf deines Hauses direkt die gebäudebedingten
    CO₂-Emissionen, wodurch Ressourcen geschont werden.

Sparen bei der Wärmedämmung: Förderungen im Überblick.

Dank staatlicher Förderungen bei der Wärmedämmung kannst du deine Investitionskosten minimieren. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bietet dabei eine Basisförderung mit 15 % Zuschuss. Die Höchstgrenze der förderfähigen Ausgaben für energetische Maßnahmen liegt bei insgesamt 30.000 € pro Wohneinheit und Jahr. Bei einem individuellen Sanierungsfahrplan liegt die Höchstgrenze bei 60.000 € plus 5 % iSFP-Bonus im Jahr.

Allgemein bekannt ist die KfW-Förderung, die seit Februar 2024 auch im Bereich der Wärmedämmungen einen Ergänzungskredit anbietet. Er dient der Finanzierung von Sanierungsmaßnahmen und kann nur dann beantragt werden, wenn auch die Zuschussförderung beantragt wurde. Maximal möglich sind hier 120.000 € pro Wohneinheit mit einem zusätzlichen Zinsvorteil von 2,5 %, wenn du deine Immobilie selbst nutzt und dein Haushaltsjahreseinkommen maximal 90.000 € beträgt.

Nicht kombinierbar mit der Förderung durch BAFA und KfW ist ein Steuervorteil, der bei 20 % Bonus liegt und maximal 40.000 € Steuervorteil verteilt auf drei Jahre bietet.

Denk dran: Jede geplante Sanierungsmaßnahme an deiner Immobilie solltest du vorher in einer Energieberatung prüfen lassen. Hier kann auch berechnet werden, ob BAFA- und KfW-Förderung oder Steuerbonus für dich sinnvoller sind. Darüber hinaus ist diese Beratung manchmal sogar Pflicht, um die Voraussetzungen für den Erhalt von Fördermitteln zu erfüllen.
Übrigens: Für eine solche Energieberatung und die Erstellung eines individuellen Sanierungsfahrplans kannst du eine
Förderung in Höhe von bis zu 50 % erhalten.

Illustration einer Katze, die auf einer Wärmepumpe liegt

Klimaabgabe-Pflicht für Vermieter:innen.

Seit dem Jahr 2021 gibt es eine CO2-Abgabe auf Öl und Gas, die bislang ausschließlich von den Mietenden einer Wohneinheit aufgebracht werden musste. Seit dem 01. Januar 2023 müssen sich nun auch Vermieter:innen an den Kosten beteiligen.

Bei der Aufteilung der Kosten der CO2-Abgabe zwischen Vermietenden und Mietenden gilt ein Stufenmodell, das sich nach dem CO2-Ausstoß des Gebäudes pro Quadratmeter Wohnfläche richtet. Je effizienter ein Gebäude ist, desto höher ist auch der Anteil, den die Vermietenden für die CO2-Abgabe leisten müssen.

Dadurch soll nicht nur die Verantwortung der Vermietenden für den energetischen Zustand ihrer Gebäude widergespiegelt, sondern auch Anreize für Modernisierungen und das Energiesparen geschaffen werden.

Wärmedämmung - lohnt sich das?

Direkt vorweg: Eine effektive Wärmedämmung reduziert den Wärmeverlust und spart so eine Menge Heizkosten. Geregelt werden die Möglichkeiten der Wärmedämmung im Gebäudeenergiegesetz (GEG); es definiert Dämmstandards und Pflichten für dich als Hauseigentümer:in. Dämmungen eignen sich vor allem für die Fassade und das Dach, die die größten Gebäudebereiche sind. Aber auch mit der Dämmung von Fußböden und Fenstern ergeben sich langfristige Einsparpotenziale. Die Kosten für die jeweilige Dämmung variieren je nach Dämmtechnik und Materialauswahl stark. Wichtig ist deshalb eine individuelle Energieberatung. Übrigens gerade dann, wenn du durch BAFA oder KfW unterstützt werden möchtest, denn dann ist eine vorherige Beratung oft Pflicht.

Gut zu wissen: Als Mieter:in musst du sowohl energetische Modernisierungsmaßnahmen als auch die kostentechnische Beteiligung daran dulden. Aber langfristig reduzieren sich dadurch auch die Nebenkosten für dich. In Absprache mit den Vermietenden können auch kleinere Dämmmaßnahmen umgesetzt werden.