Saubere Energie

E-Roller im Vergleich: 6 Modelle für entspanntes Cruisen in der City.

Draufsetzen, losfahren, entspannt durch die City cruisen: Finde mit unserem E-Roller-Vergleich 2026 genau den richtigen Elektroroller für dich und deinen City-Alltag. Brmm, Brmm.

Apache lässt grüßen, denn Elektroroller erobern schon seit Jahren die Städte. Verständlich, denn sie sind leise, sauber und im laufenden Betrieb super günstig: Strom statt Benzin und wenig Wartung. Wir stellen dir in unserem E-Roller-Vergleich sechs aktuelle Elektroroller vor und informieren dich über Reichweite, Kosten und die wichtigsten Tipps für den Kauf. Außerdem erfährst du, wer einen E-Roller mit 45 km/h fahren darf und was du zu Führerschein und Versicherungskennzeichen wissen musst. Nix wie rauf aufs rollende City-Gefährt!

| Lesezeit: 0 Minuten

Junger Mann fährt Elektroroller durch Baumallee
Illustration einer Großstadt wie New York mit Central Park

Unsere Top 6 E-Roller für die City.

Das Angebot an Elektrorollern ist groß. Deshalb haben wir für dich zur Orientierung sechs beliebte E-Roller im Vergleich zusammengestellt. Du willst ausprobieren, ob E-Roller überhaupt was für dich sind? Oder mal einen der genannten Modelle ausprobieren? Dann check einen der vielen Sharing-Anbieter, mit denen du einfach mal eine Probefahrt machen kannst.

Govecs Schwalbe: Ein Klassiker wird elektrisch.

Jede:r, der oder die sich mit dem Thema Motorroller auseinandergesetzt hat, wird irgendwann über die Schwalbe gestolpert sein, die mit eleganter Optik zu überzeugen weiß. Glücklicherweise hat dieser zeitlose Klassiker einen neuen Antrieb erhalten und steht mittlerweile auch als E-Roller zur Verfügung. Auch richtig gut: Du kannst dir deine Schwalbe in ganz vielen coolen Trendfarben unter den Allerwertesten schnallen. Darüber hinaus lassen sich zusätzliche Extras wie zum Beispiel ein zweiter Akku erwerben. Mit einer Batterie sind bis zu 50 km möglich, mit zwei Batterien bis zu 100 km. Das ist doch was! Die Schwalbe ist für zwei Personen zugelassen und mit dem Autoführerschein fahrbar. Insgesamt präsentiert sie sich als richtig guter E-Roller.

  • Gewicht (inkl. 2 Akkus): 110 kg

  • Reichweite: 40 bis 50 km (1 Akku), 90 bis 100 km (2 Akkus)

  • Ladezeit: ca. 5 Stunden (1 Akku), ca. 8,5 Stunden (2 Akkus)

  • Preis: UVP 7.999 €

Piaggio Vespa Elettrica: Stadtflitzer mit italienischem Flair.

Mit der Vespa Elettrica 45 hat ein weiterer echter Klassiker den Sprung in Richtung E-Mobilität geschafft. Auch dieses Modell kann mit eleganter Optik überzeugen. Dicke Pluspunkte bekommt die E-Vespa für den herausnehmbaren Akku und die drei Fahrmodi ECO, SPORT und REVERSE. Mit dem optionalen Vespa MIA verbindest du das Display außerdem mit deinem Smartphone: So kannst du Anrufe per Knopfdruck annehmen und per Sprachsteuerung telefonieren.

  • Gewicht (inkl. Akku): 111 kg

  • Reichweite: 68 km (im ECO-Modus bis zu 85 km)

  • Ladezeit: 4 Stunden

  • Preis: 5.300 €

Unu Scooter: Kleines Stauraum-Wunder.

Der Unu Scooter Pro ist mit seinen 84 Kilogramm ein eher leichter E-Roller. Auch bei diesem Modell lässt sich der Akku ganz einfach entnehmen und in der heimischen Wohnung aufladen. Das ist auch gut so, denn die Ladezeit beträgt immerhin 7 Stunden. Bonuspunkte sammelt der Unu mit seinem großen Stauraum im Sitz. Dort finden bis zu zwei Helme Platz. Und der finale Clou: Der digitale Schlüssel mit voller App-Unterstützung und Cloud-Service! Wie´s geht? Du kannst den digitalen Schlüssel an Freunde oder Family schicken, die dann easy per Smartphone auf den Roller zugreifen und abdüsen können. Tech-Love in every ride.

  • Gewicht (inkl. Akku): 84 kg

  • Reichweite: 50 bis 100 km (mit zwei Akkus)

  • Ladezeit: 7 Stunden

  • Preis: 3.999 €

Emco Nova R3000: Retro-Look trifft moderne Technik.

Auch Honda mischt inzwischen bei den E-Rollern mit: Der EM1 e: ist das erste vollelektrische Zweirad des Herstellers für Europa. Mit 95 Kilogramm ist er ein echtes Leichtgewicht. Der Wechselakku wiegt rund 10 Kilogramm und lässt sich bequem entnehmen und zu Hause laden. Die Reichweite ist mit bis zu 48 km im ECON-Modus eher für kurze Strecken gedacht, dafür kommst du mit einer etablierten Marke im Rücken durch die City. Und auch Beifahrer:innen dürfen mit, denn der EM1 e: ist für zwei Personen zugelassen.

  • Gewicht (inkl. Akku): 95 kg

  • Reichweite: 30 km (im ECON-Modus bis zu 48 km)

  • Ladezeit: ca. 6 Stunden

  • Preis: 3.960 € (UVP ab Werk), 4.489 € inkl. Überführung

Frau im gelben Shirt fährt auf E-Roller durch die Stadt

Smart unterwegs mit dem E-Roller.

Die Zeiten, als Vespas knatternd und qualmend über die Straße fuhren, gehören langsam der Vergangenheit an. Elektroroller, kurz E-Roller genannt, liegen so richtig im Trend. Kein Wunder, denn statt Benzin benötigen die E-Roller nur eine Steckdose zum Volltanken. Sie sind wartungsarm und gleiten fast geräuschlos durch die Stadt. Besonders populär: E-Roller mit einer Geschwindigkeit von maximal 45 km/h. Solche Kleinkrafträder stellen wir hier im E-Roller-Vergleich vor. Rechtlich gelten sie als Mopeds: Du brauchst dafür die Führerscheinklasse AM, ein Versicherungskennzeichen und einen Helm.

Schon ab 15 Jahren easy durch Stadt und Land cruisen.

Bei diesen Elektroroller-Modellen reicht ein Moped-Führerschein (Klasse AM) für den Fahrspaß aus, so dass du einen E-Roller bereits ab einem Alter von 15 Jahren fahren kannst. Ab 16 Jahren dann auch außerhalb Deutschlands. Gerade in der Stadt und auf kürzeren Distanzen bietet sich der E-Roller an. Die Akku-Reichweite liegt je nach Modell meist bei 50 bis 70 Kilometern, Spitzenmodelle schaffen sogar bis zu 100 Kilometer. Damit kommst du problemlos von A nach B. Falls doch einmal eine längere Strecke zu bewältigen ist, kannst du mit einem zusätzlichen Ersatz-Akku die Reichweite entsprechend verlängern.

Statt teures E-Auto, fährst du günstiger mit dem E-Roller.

In puncto Preis sind günstige und gute Modelle ab 1.500 € zu haben: Für eine höhere Reichweite, eine bessere Qualität der Bauteile und eine wertigere Verarbeitung bietet es sich allerdings an, dass du etwas mehr Geld in die Hand nimmst. Dazu solltest du überlegen, dir gegebenenfalls einen zweiten Akku zuzulegen, für den du mindestens 300 € einkalkulieren solltest. Auch bei den Ladekosten sind die Fahrzeuge mit Akkuantrieb kaum zu schlagen. Bei der Anschaffung kommen dann noch Kosten für Helm oder falls nötig Schutzbekleidung hinzu.

Darauf beim Kauf unbedingt achten.

Vor dem Kauf solltest du dich von einem Fachhändler beraten lassen und E-Roller-Tests von seriösen Fachmagazinen checken. Auf diese Punkte solltest du beim Kauf eines E-Rollers achten:

  1. Nur E-Roller mit Lithium-Ionen-Akku kaufen.

  2. Der Akku sollte sich zudem entnehmen lassen.

  3. Prüf Ladezeiten, Gewicht und Reichweite des Akkus.

  4. Check die Akku-Lebensdauer; Ersatz ist meist teuer.

  5. Gute Motoren leisten viel und benötigen wenig Strom.

  6. Förderung möglich? Einige Landkreise fördern E-Rroller.

  7. Schau in Fachmagazine wie „Chip“ und „Auto Bild“.

  8. Kauf nur ein Modell mit Allgemeiner Betriebserlaubnis (ABE).

Für wen eignen sich E-Roller?

Die leisen Krafträder sind ideal für alle Strecken, die mit dem Rad zu weit und für das Auto zu kurz sind, denn ihre Elektromotoren überzeugen mit spurstarkem Antritt im Stadtverkehr. Bei den meisten E-Rollern lassen sich die Akkus entnehmen und bequem an der heimischen Steckdose laden.

Weiterer Pluspunkt: Die laufenden Kosten sind bei E-Rollern niedrig, die Fahrtkosten betragen nur einen Bruchteil der Kosten eines Benziners. Hohe Betriebskosten gehören mit einem E-Roller definitiv der Vergangenheit an. Eine eSchwalbe verbraucht auf 100 Kilometern etwa 3,4 kWh Strom, natürlich Ökostrom aus erneuerbaren Energien. Beim aktuellen Strompreis von etwa 37 Cent pro kWh kostet so die Tankfüllung für 100 Kilometer rund 1,25 €. Zum Vergleich: Ein einziger Liter Super E10 kostet aktuell im Schnitt rund 2,10 €. Perfekt!

Und auch die weiteren Vorteile sprechen für sich:

  • Du bist sprintstark aber leise unterwegs.

  • Die Parkplatzsuche überlässt du anderen.

  • Schöne Designs machen dein Auge glücklich.

  • Niedrige Unterhaltskosten freuen deinen Geldbeutel.

  • Dank wartungsarmem Betrieb Zeit gespart.

Doch klar, auch die Nachteile solltest du im Blick haben:

  • Die Reichweite deines E-Rollers ist begrenzt.

  • Du musst längere Ladezeiten einplanen.

  • Laden dauert 3 bis 9 Stunden plus, je nach Modell.

  • E-Roller sind manchmal teuer als Benziner.

Du willst ausprobieren, ob E-Roller überhaupt was für dich sind? Dann check einen der vielen Sharing-Anbieter, mit denen du die eine oder andere Probefahrt machen kannst.

Frau sitzt am Schreibtisch mit Bleistift vor Laptop

Was kostet ein Elektroroller insgesamt?

Frau in roter Jacke fährt auf E-Roller in der Stadt

Elektroroller Reichweite: DAS ist drin!

Die meisten 45-km/h-Roller schaffen mit einem Akku etwa 30 bis 70 Kilometer, mit zwei Akkus bis zu 100 Kilometer und mehr. Wie weit du genau kommst, hängt von vielen Faktoren ab – der Power des Motors, dem Gewicht des Rollers und dem, was er bewegen muss und natürlich auch von der Kapazität deines Akkus.

Wichtigster Faktor dabei: Der Akku selbst! Teurere Modelle warten dabei mit bis zu 4.000 Wattstunden Leistung auf. Ganz klar ein Energieschub vom anderen Stern! Doch auch softe Faktoren wie Kälte und Regen und die eigene Fahrweise können die Akkuleistung fordern oder schonen. Generell gilt: Je entspannter du fährst, desto länger hält dein Akku!

Einstiegsmodelle schaffen meist so um die 40 bis 55 Kilometer, während Premium-Roller auch locker 100 Kilometer Langstrecke schaffen können. Aber hey, das ist noch nicht alles: Viele Modelle lassen sich mit einem zusätzlichen Akku ordentlich in ihrer Leistung steigern und erreichen doppelte Reichweiten bei geringem Zusatzgewicht. Perfekt!

Elektroroller laden: Auf den Akku achten.

Die Akkus von E-Rollern teilen sich in zwei Varianten: fest verbaut oder herausnehmbar. Fest verbaute Akkus lassen sich – oh Wunder – nicht herausnehmen. Hier musst du also das Ladekabel direkt an den Roller anschließen. Für Haushalte mit Außensteckdose null problemo, für deine Mietwohnung im vierten Stock ohne Aufzug eher schwierig.

Hier kommt eher der E-Roller mit portablem Akku in Frage. Ihn kannst du ganz bequem in deiner Wohnung aufladen, je nach Modell dauert eine Ladung etwa 3 bis 9 Stunden. Aber Achtung: viele Ladegeräte haben nur einen Stecker, selbst wenn du zwei Akkus hast. Simultanes Aufladen fällt dann leider weg!

Hast du beispielsweise einen Uno E-Roller kannst du ihn mit einem zweiten Akku deutlich in der Leistung steigern und so auf bis zu 100 Kilometer Reichweite kommen. Mit etwas über 10 Kilogramm ist der Akku auch locker tragbar  und wartet mit 1.000 Ladezyklen für Lithium-Ionen-Akkus auf. Das bedeutet eine Haltbarkeit von sieben bis zehn Jahren. Reicht, oder?

Check also am besten vor dem Kauf, wie sich dein Wunsch-Roller in puncto Aufladen in deine Wohn- und Lebenssituation einfügen lässt, um immer problemlos Reichweite auf deine Reifen zu kriegen. Stay charged!

Lächelnde Frau sitzt auf gelbem E-Roller

Elektroroller gebraucht kaufen: Why not?

Wenn du einen Elektroroller zum Schnäppchenpreis suchst, könnte ein gebrauchtes Modell genau dein Ding sein. Denn: Damit sparst du nicht nur Ressourcen, sondern schonst auch ordentlich dein Portemonnaie. Zwei Gründe, viele Möglichkeiten!

Zuallererst solltest du dir aber einen sehr genauen Blick auf das Objekt deiner Begierde gönnen: Gehäuse, Reifen, Bremsen und Motor - alles auf dem Prüfstand. Frag nach, wie oft der E-Roller gewartet oder repariert wurde. Und klar: Auch der Preis-Check ist wichtig: Vergleiche das gebrauchte Modell ehrlich mit dem aktuellen Marktwert und prüfe, ob der Preis wirklich fair ist. Auch eine Testfahrt muss sein, um die Tauglichkeit deines Wunschmodells zu prüfen.

Willst du auf der sicheren Seite sein, dann suche deinen gebrauchten Elektroroller nicht privat, sondern lieber bei einem Händler. Dein Vorteil: Viele Händler haben professionell überholte, so genannte refurbished, E-Roller im Angebot, mit denen du dank exzellenter Aufbereitung und Garantie-Verlängerung echte Schnäppchen holen kannst.

Fazit: Welcher Elektroroller passt zu dir?

Die gute Nachricht direkt zu Anfang: Schon ab etwa 2.500 € findest du heute wirklich solide E-Roller mit guter Qualität und Power unter der Elektrohaube – Reichweite von rund 60 Kilometern inklusive, mit zweitem Akku sogar bis zu 100 Kilometer! Neben der reinen Erstinvestition kommen nur günstige Unterhaltungskosten auf dich zu: etwa 70 bis 100 € jährlich für die Versicherung und rund 1 bis 2 € pro 100 Kilometer für den Strom. Ob du auf Style oder eines der agilen Leichtgewichte stehst: Für deinen Vibe gibt’s sicher den passenden Roller. Unser Tipp: Für ein kleines Budget lohnt der Niu MQi+ Sport, für viel Reichweite der Niu FQiX 150 oder der Unu Scooter Pro, und Klassiker-Fans greifen zur eSchwalbe oder zur Vespa.

Wenn du Zeit hast, warte auf Specials und Rabatte, auch für Refurbished-Modelle, mit denen du massiv sparen kannst! Und last but not least: Viele Händler bieten heute auch Ratenzahlung, Leasing oder Finanzierungen an, damit dein Traum vom smarten Rollen durch die City schon bald Realität wird. Die Wartezeit und deine Entscheidung verkürzen kannst du dabei auch mit einem Sharing: Einfach anmelden, mitmachen und für wenig Geld austesten, wie du dich auf deinem E-Roller machst. Fröhliches Cruisen!

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